Bewusste Ernährung – Teil 3
- 27. Feb.
- 3 Min. Lesezeit
Die Lebensmittelpyramide
Die Lebensmittel, die wir essen, sind im Grunde Chemie, die unsere Körperchemie beeinflussen. Lebensmittel sind aber auch Energie, die einen Einfluss darauf haben wie viel oder wenig Energie wir zur Verfügung haben. Im zweiten Teil haben wir auch gelernt, dass Lebensmittel unsere feinstofflichen Ebenen beeinflussen. Ayurvedische Mönche, die auf dem spirituellen Pfad sind, essen zum Beispiel keine Nachtschattengewächse, keinen Knoblauch und auch keine Zwiebel, weil diese Nahrungsmittel den Geist vernebeln.

Die moderne Ernährung macht uns träge im Geist, verunreinigt unseren Körper, beeinflusst unsere Gefühle negativ und raubt uns vitale Lebensenergie. Wenn man bestimmte Menschen darauf anspricht, werden sie sehr defensiv. Dann hört man Sätze wie: „Dann darf ich ja gar nichts mehr essen“ oder „Ich habe Lust drauf. Mir schmeckt’s halt“. Die Lebensmittelindustrie versteht natürlich, wie man Abhängigkeiten erzeugt, damit die treuen Kunden immer wieder den gleichen Müll kaufen, der ihre Arterien verstopft, was ein Dauerabo bei der Pharmaindustrie nach sich zieht. Ich würde sagen, ein gut eingespieltes Team, was sich gegenseitig Profit zuschaufelt, wovon der ahnungslose Kunde aber wenig hat, außer einer drastisch verkürzten Lebensspanne.
Die Lebensmittelpyramide kann man in 4 Teile untergliedern. Ganz oben findet man die lichtvollen Lebensmittel, die auch uns mit Lichtenergie versorgen, damit wir auch ordentlich strahlen können. Autotrophe Organismen betreiben Photosynthese, wandeln also Lichtenergie in chemische Energie um. Sie nähren sich somit selbst. Unsere Körper sind Teil von Mutter Erde. Aus diesem Grund funktionieren sie am besten, wenn wir uns auch von Lebensmitteln, die von Mutter Erde stammen, ernähren. Je lichtvoller diese Lebensmittel sind, umso besser für uns, denn dann leben wir länger, sind gesünder und haben viel Lebensenergie. Darunter findet man die Herbivoren, die Pflanzenfresser. Eine Stufe weiter unten befinden sich die Carnivoren, also die Fleischfresser, und die Omnivore, die Allesfresser, zu denen auch wir Menschen gehören. Auf dem letzten Rang ist die Lebensmittelindustrie angesetzt mit ihren chemisch-komischen Mitteln, die sehr wenig bis überhaupt kein Leben enthalten.

Wir alle wissen, dass frisches, lichtvolles und lebendiges Essen auch uns mit lebendiger Energie versorgt. Leider enthalten viele Lebensmittel dank der Agrarindustrie nur mehr einen Bruchteil ihrer Vitamine und Mineralstoffe. Ausgelaugte Böden und Monokulturen machen Mutter Natur zu schaffen. Die Pflanzen werden genetisch verändert, was auch unsere Gene beeinflusst, und mit schädlichen Pestiziden besprüht, die alles vergiften. Tiere werden unter furchtbaren Bedingungen gehalten, und den Stress essen wir mit, sowie mit Medikamenten vollgestopft und mit genveränderten und minderwertigen Lebensmitteln gemästet, die sie in freier Wildbahn nie finden würden, und ja, auch das essen wir mit. Natürlich ist das Tier auch tot, wenn wir es essen.
Farbstoffe, Aromen, Geschmacksverstärke, Füllstoffe, Geliermittel, Festigungsmittel, Konservierungsstoffe, Feuchthaltemittel, Stabilisatoren, Verdickungsmittel... Guten Appetit! Schaut gut aus, riecht gut, schmeckt! Zumindest dem Gaumen, der Magen und die restlichen Organe können Überstunden machen, um dieses Gift wieder aus dem Körper auszuleiten. Belastet und verunreinigt man den Körper mit viel zu vielen dieser bunt verpackten Laborerzeugnisse, braucht man sich nicht wundern, wenn der Körper sprichwörtlich den Geist aufgibt.
Was eine ausgewogene Ernährung ist, muss jeder selbst für sich entscheiden. Schlechte Laune und Hungerfrust haben nämlich auch eine negative Auswirkung auf unsere Energie und unsere Strahlkraft. Eine Herangehensweise wäre zum Beispiel die 80/20-Regel (Pareto-Prinzip), die besagt, dass unsere Ernährung zu 80% nährstoffreich, natürlich und gesund sein sollte. Somit bleiben 20% übrig, die man für Genuss, Spaß, Flexibilität und ein wenig ungezogen sein nutzen kann. Rigide Strukturen rauben uns die Freude am Leben und überbordende Ausschweifungen schaden unserer Gesundheit. Außerdem kann es oft ganz schön schwierig sein, die eigenen hohen Ansprüche aufrecht zu erhalten, wenn man bei jemandem eingeladen oder unterwegs ist. Wie streng man mit sich selbst sein will, liegt im eigenen Ermessen.
Nahrung ist lebensnotwendig und je gesünder und vitalstoffreicher die Nahrung ist, umso besser geht es uns. Longevity ist in aller Munde. Schön langsam erinnern wir uns wieder daran, dass wir sehr viel älter werden können und gesund älter werden können. Was ist dein Rezept für ein gesundes, vitales und langes Leben?
Wie immer freue ich mich über eure Kommentare und wünsche euch alles Gute auf eurem Lebensweg. NAMASTE!






Kommentare