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Das geformte Weib

  • 6. Feb.
  • 5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 10. Feb.

Das weibliche Prinzip wird schon seit tausenden von Jahren unterdrückt. Alles dreht sich um die Materie, die Domäne der Männer. Denn wo Männer körperliche Kraft besitzen, besitzen wir Frauen spirituelle Kräfte, die sich durchaus mit denen der Männer messen können. Im späten Mittelalter bis in die frühe Neuzeit löste die Angst vor diesen Fähigkeiten einen beispiellosen Ausrottungswahn aus der zu ca. 80% auf Kosten von Frauen ging. Die Hexenverfolgungen könnte man durchaus als Femizid bezeichnen, aber wenn es um Frauen geht, hat ja noch nie ein Hahn danach gekräht.


Weibliche Spiritualität zu Stein erstarrt?
Weibliche Spiritualität zu Stein erstarrt?

Beelzebub war schon immer gut darin andere dessen zu beschuldigen, was er selbst auf dem Kerbholz hat. Er war auch schon immer gut darin die Massen zu manipulieren und einen riesigen Mob an hirnlosen und selbstgerechten Verfolgern aufzustellen, die in Selbstjustiz diesen Hexen, die ja mit dem Teufel im Bunde waren, zu Leibe rückten und dadurch selbst zu Handlanger des Teufels wurden. Tja, die verdrehte Welt der Dunklen.


Diese Dämonisierung und Entwertung der Frau bewirkte, dass sich Frauen über 300 Jahre lang klein machten und klein gemacht wurden. Sie wurden in ihre Schranken verwiesen und sie wurden in ihrem vollen Potenzial massivst eingeschränkt. Diese Repression hallt bis heute nach, denn wir stellen unser Licht nach wir vor unter einen Scheffel. Wieviel magisches Heilwissen durch diese gezielte Ausrottung verloren ging oder im Untergrund verschwunden ist, also sich der Teufel unter den Nagel riss, um es gegen die Menschen zu verwenden, ist schwer zu sagen. Was man mit Sicherheit sagen kann ist, dass man nur etwas unterdrücken und zerstören muss vor dem man Angst hat.


Natürlich hat das alles schon viel früher begonnen. Maria Magdalen, gleichberechtigte Partnerin Jesu oder Prostituierte? Egal, sie wird ohnehin kaum erwähnt. Man will einer Frau schließlich nicht zu viel Bedeutung beimessen. Oder Lilith, erste Frau Adams, Dämonin, Kindsmörderin oder unbezähmbarer, eigensinniger Freigeist und selbstbestimmte Frau, die sich Adam nicht unterordnen wollte? Anders als Eva, obwohl, die hat ja auch vom Baum der Erkenntnis gegessen… mutig oder Sündenfall?


Heutzutage wird die weibliche Energie natürlich viel subtiler unterdrückt. Wir dürfen großzügigerweise wählen und arbeiten gehen. Segen oder Fluch, wer kann das schon so genau sagen? Wir brauchen dafür auch nicht mehr die Erlaubnis unseres Göttergatten, immerhin. Trotzdem werden uns Ikonen und Vorbilder vorgesetzt, die wir nur allzu oft mit Feuereifer nachahmen.


Brigitte Bardot ist Ende des letzten Jahres verstorben und ich musste mich fragen, wer hat diese Frau zu einer Ikone gemacht? Ja, gemacht, denn ich bezweifle, dass sie dabei viel zu sagen hatte. Die Dunklen verstehen kosmische Impulse nur allzu gut und sie nutzen diese Energien für ihre Zwecke. Ich habe einen Artikel gelesen, worin stand, dass BB genau zum richtigen Zeitpunkt erschienen ist. Das bezweifle ich absolut nicht. Sie kreieren eine Ikone, die uns als Vorbild der modernen Weiblichkeit präsentiert wird, die aber nur dazu dient unsere wahre Macht zu unterdrücken. Anscheinend ist es für uns Frauen erstrebenswert uns auf unseren Körper zu reduzieren und uns als leichtlebiges Spielzeug für Männern mit losen Moralvorstellungen zur Verfügung zu stellen, richtig? Eine Reihe von Selbstmordversuchen, Abtreibungen, gescheiterten Ehen und einen Sohn zu dem sie keine Beziehung aufbauen konnte sind Zeugen, dass auch diese Ikone keine wahre Erfüllung als Projektionsfläche für den Hass, die Verachtung, die Bewunderung und die Lust von Fremden finden konnte. Der Verlust jeglicher Würde und die verzweifelten Versuche in dieser Oberflächlichkeit Liebe zu finden, waren dem Menschen BB nur allzu bewusst.



Was ist mit dem neuesten Trend moderner Weiblichkeit? Künstliche Perfektion mittels Botox und Fillern. Anstatt auf Individualität setzen wir nun auf seelenlosen Einheitsbrei, damit alle gleich furchteinflößend aussehen. Mensch und Roboter können kaum noch auseinandergehalten werden. Frauen dienen als lebendige Prototypen für künstliche Intelligenz und die brauchen sie auch, wenn sie ihr Gehirn durch zu viel Botox schädigen. Ein lahmgelegtes Gesicht bedeutet lahmgelegte Emotionen. Keine Mimik, keine Verbindung zur Außenwelt. Der frontale Vagusnerv steuert fast alle unsere Gesichtsmuskeln und wird auch unser soziales Nervensystem genannt, weil das unser Interface, unsere Schnittstelle, für soziale Interaktion ist. Das neue Normal - halb Mensch, halb Maschine. Keine Gefühle, keine Intuition, keine Empathie oder Mitgefühl dafür künstliche Intelligenz und eingefrorene Puppengesichter. Unsere zwischenmenschliche Verbundenheit gehört somit endgültig der Vergangenheit an.


Eitelkeit ist eine der sieben Todsünden. Frauen streben nach Perfektion, deren Richtlinien von den Schönheitsgurus der Dunklen definiert werden, wobei ständig die Ziellinie versetzt wird. Dadurch verlieren Frauen nicht nur ihre innere Schönheit, sondern auch jegliches Gefühl für ihr wahres Selbst. Sie wandeln wie leere Hüllen mit ausdruckslosen Gesichtern herum und wundern sich, warum sie nicht endlich glücklich sind. Warum geben wir Frauen uns für dieses schaurige Theater her? Hat uns die Geschichte nichts gelehrt? Magersucht, groteske Puppengesichter, Heroin Chic, einschnürende Korsetts, Bleipuder, gefährliche Schönheitsops, extreme Blässe... Hauptsache wir Frauen fühlen uns schlecht. Und je unerreichbarer das vorgegeben "Ideal", umso schlechter fühlen wir uns.


Ich kann nur annehmen, dass die meisten dieser Frauen an körperdysmorpher Störung leiden, einer Wahrnehmungsverzerrung, die bewirkt, dass sich z.B. Magersüchtige, obwohl sie nur mehr Haut und Knochen sind, als zu dick wahrnehmen. Es ist eine psychische Erkrankung, bei der Betroffene sich zwanghaft und intensiv mit vermeintlichen Schönheitsmakeln und eingebildeten körperlichen Mängeln beschäftigen. Die Mode- und Kosmetikindustrie befeuern diese Unsicherheiten natürlich, damit wir ständig mit diesen Oberflächlichkeiten beschäftigt sind, nicht nach innen gehen und ihnen unser schwerverdientes Geld geben. Frau will ja dazugehören. Wie lange wollen wir Frauen uns noch nur über unseren Körper definieren und uns deswegen ständig mit anderen Frauen vergleichen und bekriegen?


Wir Frauen haben einen natürlichen Zugang zu Spiritualität, zur feinstofflichen Ebene und sind offen für Zeichen aus der Anderswelt. Wir sind ein Portal zwischen den Welten, denn wir schenken Leben aus der feinstofflichen Ebenen in die Materie und sind mit dieser Seele schon lange vor der Geburt verbunden. Wir sind das feine, das zarte und das weiche Prinzip, weswegen wir der geistigen Welt näher sind als der Materie. Wir empfangen energetische Impulse aus unserem Umfeld, denn nur so kann neues Leben entstehen und am Leben erhalten werden. Wir haben sehr feine Antennen. Unsere berühmte weibliche Intuition, wenn wir sie nutzen, ist uns stets ein treuer und verlässlicher innerer Kompass. Wie Mutter Erde verkörpern wir das nährende Prinzip, das alles wachsen und gedeihen lässt. Warum also machen wir uns so klein oder hetzen irgendwelchen „Vorbildern“ nach, die nicht unserer wahren Essenz entsprechen?


Wer wären wir, wenn uns nicht vorgegeben würde, wie wir sein sollten? Wann trauen wir uns diese enorme spirituelle Kraft, die geduldig über tausende von Jahren in uns geschlummert hat, endlich wieder zum Leben zu erwecken? Wie würde eine Welt aussehen in der das weibliche und männliche Prinzip, Geist und Materie, sich ergänzen würden?


Wie immer freue ich mich über eure Kommentare und wünsche euch alles Gute auf eurem Lebensweg. NAMASTE!


 
 
 

Kommentare

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Anna Krall

Willkommen bei GoldenAeon!
Ich hätte da eine Bitte:

Ich freue mich über eure Kommentare und Anregungen, bitte aber um einen respektvollen und höflichen Umgangston. Wer erwartet mit Toleranz behandelt zu werden, sollte sich auch selbst in Toleranz üben.

"Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu."

Es gibt viele verschiedene Wahrheiten und Überzeugungen, die alle nebeneinander existieren können. Wenn einem etwas nicht gefällt, muss man nicht seine Zeit und Energie verschwenden, um jemand anderem die eigene Meinung aufzuzwingen. Diese Energie kann man auch für Selbstentwicklung und Selbstfürsorge verwenden. 

"Wer schweigt, stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust, mit Idioten zu diskutieren."
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