top of page

Kinder sind unser höchstes Gut!

  • 13. März
  • 3 Min. Lesezeit

Diesen Satz hört oder liest man immer wieder einmal, aber wenn man sich in unserer modernen, aufgeklärten Gesellschaft umschaut, dann ist das wohl nur ein schöner Spruch, dessen wahre Bedeutung die Wenigsten verstehen. Kinder sind den Erwachsenen hilflos ausgeliefert. Diese kleinen Engel sind angewiesen auf emotional reife, ausgeglichene und emphatische Erziehungsberechtigte, um selbst zu emotional reifen, ausgeglichenen und emphatischen Erwachsenen zu werden. Ihr Überleben hängt davon ab, dass sie verlässliche, konstante und faire Fürsorge erfahren.


Ganze, heile Menschen wären ein schönes Ziel!
Ganze, heile Menschen wären ein schönes Ziel!

Genau das ist auch das Problem! Kinder verbiegen sich bis zur Unkenntlichkeit, um in toxischen Familiensystemen zu überleben. Dieser Überlebensstress, der sich als Trauma manifestiert und in ihrem Energiesystem feststeckt verhindert, dass sie zu aufrechten und gerechten Menschen werden. Wir brauchen uns nur in unserer Welt umzuschauen, um zu sehen welchen Schaden Erwachsene bei Kindern anrichten. Nichts worauf wir stolz sein sollten, denn Kinder sind leichte Opfer. Es braucht keine besonderen Fähigkeiten, überdurchschnittliche hohe Intelligenz oder außerordentliche Kräfte um ein Kind fertig zu machen. Das kann wirklich jeder Idiot. Es ist einfach nur feige sich an Kindern zu vergreifen, ob bewusst oder unbewusst.


Die meisten Erwachsenen leben selbst ein vollkommen unbewusstes Leben und vererben ihren Kindern, ohne ihr Handeln auch nur einmal zu hinterfragen, die eigenen schädlichen Muster, Konditionierungen und Traumata. Machen wir die Kinder kaputt, dann leben wir alle in einer kaputten Gesellschaft. Gewalt an Kinder ist der Auslöser für Gewalt an Frauen, Gewalt an Männern, Gewalt an Tieren, Gewalt an Mutter Erde. Es ist an uns Erwachsenen dieses Übel in der Welt zu eliminieren und uns Gedanken darüber zu machen, wie wir in Zukunft Kinder behandeln und sehen wollen.


Die Entscheidung ein Kind in die Welt zu setzen sollte eine bewusste Entscheidung sein. Ein Kind ist kein Blumentopf, den man wegwerfen kann, wenn er einem nicht mehr gefällt. Es ist eine große Aufgabe ein Kind in die Welt zu bringen und nicht etwas, was man nebenher entscheidet. Kinder sollten nicht auf einer To-Do-Liste stehen, die es abzuhaken gilt. Wir sollten uns gut überlegen, ob wir den notwendigen Reifegrad besitzen, um ein Kind optimal auf allen Ebenen unterstützen zu können. Wie heil sind wir selbst? Sollten wir es nicht vermeiden unsere ungeheilten Wunden an die nächste Generation weiterzugeben? Blind zu sein für die eigenen Mängel, ist keine Entschuldigung sie den Nachkommen aufzubürden.



Unser Sozialsystem lässt auch sehr zu wünschen übrig. Geraten die Kinder einmal in die Mühlen des „Sozialstaates“, beginnt für sie ein Weg des Schmerzes. Kinder brauchen sichere Bindungen, um ein inneres, körperliches Gefühl von Sicherheit zu entwickeln. Solange wir Kinder allerdings als Bürde, anstatt als Geschenk Gottes sehen, werden wir ein Gefühl von Minderwertigkeit in ihnen kultivieren. Satt Sicherheit, werden sie in ständiger Angst, andauerndem Stress und einsamer Trennung leben. Das sollten wir unseren kleinen Mitmenschen wirklich nicht antun.


Das vierte Gebot ermahnt uns Vater und Mutter zu ehren. Dieses Gebot ist allerdings nicht vollständig formuliert. Wäre es vollständig formuliert, dann würde es lauten: „Du sollst Vater und Mutter ehren und Eltern sollen ihre Kinder ehren.“ Liebe ist schließlich keine Einbahnstraße. Wir als Gesellschaft sind aufgerufen unseren Umgang mit Kindern auf allen Ebenen zu hinterfragen und neu zu definieren, wenn wir in einer friedvolleren, harmonischeren und besseren Welt leben wollen. Denn wie singt Bettina Wegner so eindringlich in ihrem Lied „Kinder“:


Leute ohne Rückrat hab'n wir schon zuviel…


Wie immer freue ich mich über eure Kommentare und wünsche euch alles Gute auf eurem Lebensweg. NAMASTE!

 
 
 

Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
IMG_20251029_141356_edited.jpg

Anna Krall

Willkommen bei GoldenAeon!
Ich hätte da eine Bitte:

Ich freue mich über eure Kommentare und Anregungen, bitte aber um einen respektvollen und höflichen Umgangston. Wer erwartet mit Toleranz behandelt zu werden, sollte sich auch selbst in Toleranz üben.

"Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu."

Es gibt viele verschiedene Wahrheiten und Überzeugungen, die alle nebeneinander existieren können. Wenn einem etwas nicht gefällt, muss man nicht seine Zeit und Energie verschwenden, um jemand anderem die eigene Meinung aufzuzwingen. Diese Energie kann man auch für Selbstentwicklung und Selbstfürsorge verwenden. 

"Wer schweigt, stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust, mit Idioten zu diskutieren."
Albert Einstein

Vielen Dank für dein Verständnis!

Wenn du mir etwas mitteilen möchtest, kannst du das hier tun!

Folge mir auf Social Media

Besuche mich auf YouTube

  • Instagram
  • Telegramm
  • Youtube

Folge mir auf Social Media

  • Instagram
  • Telegramm

Besuch mich auf YouTube

  • Youtube

©2035 by Jeff Sherman. Powered and secured by Wix

bottom of page