top of page

Selbstwirksamkeit

  • 28. Aug.
  • 5 Min. Lesezeit

Selbstwirksamkeit ist das Resultat dir deiner selbst bewusster zu werden. Wir haben gelernt, dass es wirksamer ist, aus der Echtheit zu agieren, anstatt in der Unechtheit gefangen zu sein. Im Einklang mit der Liebe finden wir unser wahres Selbst. Die dunklen Eliten haben sehr viel Zeit und Geld investiert, damit wir nicht selbstwirksam werden, sondern aus lauter Angst in einer ungesunden Abhängigkeit zu ihnen feststecken. Selbstwirksamkeit bedeutet diese Fesseln zu sprengen und in die eigene Kraft zu kommen.


Selbstwirksamkeit wird immer mit dem festen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, in die eigene Person, in das eigene Handeln und in die eigene Kompetenz verbunden. In Wirklichkeit ist es aber viel mehr als das. Selbstwirksamkeit bedeutet, dass wir etwas bewirken können und keine hilflosen Opfer sind, die auch die andere Wange hinhalten müssen. Es bedeutet, dass wir selbstbestimmt leben können, ohne uns ständig schuldig zu fühlen. Es bedeutet, dass wir ungesunde Abhängigkeiten beenden und stattdessen gesunde Beziehungen pflegen. Selbstwirksamkeit ist die Kraft, die uns authentisch im Leben stehen lässt, ohne dass wir uns andauernd verbiegen müssen. Wir sind dann nicht passive Empfänger, sondern wirken aktiv an der Gestaltung unseres Lebens mit.



Damit wir Selbstwirksamkeit besser verstehen können, werde ich hier auf drei wichtige Punkte näher eingehen:


Resilienz Was hat Resilienz mit Selbstwirksamkeit zu tun? Resiliente Menschen lassen sich nicht so leicht durch Herausforderungen oder Probleme von ihrem Weg abbringen. Je resilienter wir sind, umso besser können wir mit Krisen, Rückschlägen und Belastungen umgehen. Haben wir ein hohes Maß an Widerstandsfähigkeit, finden wir viel schneller zurück zu unserem seelischen Gleichgewicht und gehen gestärkt aus Krisen hervor, weil uns robuste Resilienz ermöglicht aus unseren Fehlern zu lernen.


Wie entwickeln wir Resilienz? Wir lernen Resilienz durch Ko-Regulation. Das heißt, dass Kinder von ihren Eltern lernen die innere Erregung sowie schwierige, aufwühlende Gefühle, die Krisen und Herausforderungen nun einmal mit sich bringen, wieder zu beruhigen. Es handelt sich dabei um den Prozess, bei dem sich das gestresste, übererregte Nervensystem des Kindes mit dem Nervensystem des ausgeglichen, stabilen und ruhigen Erwachsenen synchronisiert. Ich weiß, dass viele Menschen diesen Luxus nicht hatten und wir deshalb in einer Gesellschaft leben, die einen durchwegs ungesunden Umgang mit Gefühlen hat. Geschulte Therapeuten können einem dabei helfen Selbstregulation auch noch im Erwachsenenalter zu lernen. Hier sieht man wie wichtig gesunde, stabile und liebevolle Beziehungen für uns Menschen sind. Wir sind sprichwörtlich durch unser Nervensystem miteinander vernetzt.


Erlernte Hilflosigkeit

Hört man den Menschen so zu, wie sie über Politiker schimpfen, sich über die Steuern beklagen und immerwährend im Sumpf der Negativität feststecken, dann sieht man erlernte Hilflosigkeit in Aktion. Warum wehren wir uns nicht? Warum unternimmt niemand etwas? Wieso machen wir da mit? Wir jammern zwar schon seit Menschengedenken, aber den Mut zur Veränderung haben die Wenigsten. Warum ist das so? Warum warten alle auf einen Erlöser, anstatt selbst die Ärmel hochzukrempeln? Stecken wir vielleicht kollektiv in erlernte Hilflosigkeit fest?


Was ist erlernte Hilflosigkeit? Der Begriff wurde von den amerikanischen Psychologen Martin Seligman und Steven Maier geprägt. Es handelt sich dabei um die tiefsitzende Überzeugung, die Kontrolle über das eigene Schicksal verloren zu haben. Aufgrund von wiederholten negativen Erfahrungen lernen wir, dass wir unsere Lebensumstände nicht kontrollieren oder beeinflussen können. Resultierend daraus verfallen wir in einen Zustand von Passivität, Antriebslosigkeit und Resignation, selbst wenn wir die Situation zu einem späteren Zeitpunkt ändern könnten. Besonders Kinder, die ihren unberechenbaren Erziehungsberechtigen hilflos, machtlos und schutzlos ausgeliefert sind, ohne Aussicht auf Erlösung, formen den festen Glauben, dass sie ohnmächtig sind und keine Selbstwirksamkeit besitzen.


Die Freeze-Reaktion Wir haben schon darüber gesprochen, dass unser Körper in einem Zustand hoher Erregung in den Kampf-, Flucht- oder Freeze-Modus schaltet, um unser leibliches Überleben zu sichern. Wenn weder Kampf noch Flucht möglich sind, erstarrt der Körper. Hier muss ich betonen, dass alle drei Reaktionen vollkommen unwillkürlich und automatisch ablaufen. Das Stammhirn reagiert hier blitzschnell, bevor unser Intellekt überhaupt die Zeit hat über die Lage nachzudenken. Selbstvorwürfe für „falsches Verhalten“ in einer extremen Situation sind vollkommen unangebracht. Dein Körper hat reagiert, bevor du eine bewusste Entscheidung treffen konntest. Bitte, mache dich dafür nicht fertig!


Erlernte Hilflosigkeit und die Freeze-Reaktion sind eng miteinander verbunden. Erlernte Hilflosigkeit ist die verinnerlichte mentale Überzeugung einer negativen Situation schutzlos und hilflos ausgeliefert zu sein. Die Freeze-Reaktion ist die Antwort des Körpers auf eine Situation aus der wir nicht entkommen können. Unser Körper ist erstarrt und gleichzeitig in einem Zustand hoher Erregung, weil wir vielleicht doch noch irgendwie entkommen können. Vor allem bei Kindern kann man sehen, wie immer wiederkehrender Missbrauch, vor dem sie nicht fliehen können, zur Erstarrung und irgendwann zur Selbstaufgabe führt.


Kollaps (auch Shutdown) ist die endgültige Aufgabe des Nervensystems, weil wir unseren Peinigern nicht entkommen können. Der Körper kapituliert vor dem Unausweichlichen. Den meisten von uns wird zwar nicht sprichwörtlich das Leben ausgehaucht, aber wirklich am Leben fühlt man sich auch nicht mehr so recht. Wir sind dann depressiv, fühlen uns emotional taub, haben keine Motivation, sehen ständig schwarz, sind dauernd erschöpft und irgendwie schalff. Bringt ja eh alles nichts, oder?


Bring Bewegung in dein Leben

Bewegung holt uns aus der Freeze-Reaktion bzw. aus dem Shutdown heraus, indem sie dem Nervensystem Handlungsfähigkeit signalisiert und die Fluchtreaktion abgeschlossen werden kann. Der Körper sendet die Botschaft an das Gehirn, dass die akute Gefahr vorüber ist und er sprichwörtlich aufatmen kann. Dies unterbricht den Teufelskreis aus erstarrender Anspannung und Todesangst, dessen Aufrechterhaltung uns alle Lebensenergie raubt. Bei Depressionen oder Burnout ist Bewegung auch sehr effektiv, weil Stresshormone abgebaut und gleichzeitig Glückshormone ausgeschüttet werden.


Bewegung fördert Selbstwirksamkeit, weil wir dadurch lernen, dass wir Einfluss nehmen können auf den Erregungszustand unseres Körpers und ihn bewusst entspannen bzw. wiederbeleben können. Regelmäßige Bewegung ist somit eine bewusste Vorgehensweise, um Gelassenheit und Regeneration zu fördern. Wir entwickeln dadurch mehr Resilienz, weil wir ein Werkzeug haben, das willentlich Stressabbau bewirkt bzw. uns hilft von der Sparflamme wieder auf Normalbetrieb umzuschalten.


Keine Sorge! Du musst jetzt nicht zur Sportskanone mutieren. Sanfte Bewegungen sind vollkommen ausreichend. Hin- und Herwiegen, Schütteln, Spazierengehen oder leichtes Stretching sind alles Bewegungsarten, die dem Körper helfen langsam wieder in Bewegung zu kommen. Das Einzige, was du hier beachten musst ist, dass du die Übungen mit dem Bewusstsein ausführst deinen Körper zu entspannen bzw. alten Überlebensstress abzubauen. Die bewusste Entscheidung wieder Homöostase (Balance) im Körper herzustellen ist hier entscheidend damit Veränderung stattfinden kann.


Selbstverständlich kannst du auch anstrengendere Sportarten wählen, die dich ordentlich auspowern. Achte immer darauf, was dein Körper und dein Geist bewältigen kann und welche Art der Bewegung für dich am effektivsten ist. Selbstverantwortung wird hier großgeschrieben. Microsteps sind besser, als sich vollkommen zu überfordern. Kleine Siege stärken unser Selbstbewusstsein, während unerreichbare Ziele das Gegenteil bewirken. Wir wollen dem inneren Kritiker ja keinen Zündstoff liefern, oder?


Meditation 7 Kraftvolle Wurzeln



Wichtiger Hinweis: Bitte achte immer darauf, dass es dir bei allen Übungen und Meditationen gut geht. Im Fall von Trauma und intensiven psychischen Problemen rate ich dir dringend, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das ist keine Schande, sondern ein Zeichen von Selbstfürsorge. Dieser Blogbeitrag ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Diagnose und Behandlung.

 
 
 

Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
IMG_20251029_141356_edited.jpg

Anna Krall

Willkommen bei GoldenAeon!
Ich hätte da eine Bitte:

Ich freue mich über eure Kommentare und Anregungen, bitte aber um einen respektvollen und höflichen Umgangston. Wer erwartet mit Toleranz behandelt zu werden, sollte sich auch selbst in Toleranz üben. 
Es gibt viele verschiedene Wahrheiten und Überzeugungen, die alle nebeneinander existieren können.

"Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu."

Vielen Dank für dein Verständnis!

DISCLAIMER:
Auf diesem Blog teile ich das, was ich selbst lernen durfte, meine persönliche Meinung sowie meine spirituellen Einsichten.

Die bereitgestellten Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und der kollektiven Bewusstseinserweiterung.

BITTE BEACHTE!​

Dieser Blog ersetzt keinen Arzt oder Therapeuten!

Wenn du mir etwas mitteilen möchtest, kannst du das hier tun!

Folge mir auf Social Media

Besuche mich auf YouTube

  • Instagram
  • Telegramm
  • Youtube

Folge mir auf Social Media

  • Instagram
  • Telegramm

Besuch mich auf YouTube

  • Youtube

©2035 by Jeff Sherman. Powered and secured by Wix

bottom of page